Mittelbereich Ostseite – Neubau

Seitdem 2009 bekannt wurde, dass die Vivico gemeinsam mit dem Bezirksamt Mitte einen städtebaulichen Wettbewerb für den Mittelbereich Lehrter Straße Ost auslobt, haben sich Bewohner, Gewerbetreibende und Gartenpächter zusammengesetzt und zusammengetragen, was es an Erhaltens- und Schützenswertem hinter der langen Backsteinmauer gibt. Sie haben Forderungen aufgestellt, zu finden in einer von Sibylle Reichelt ansprechend gestaltete Broschüre, hier herunterzuladen. Infos zum zweiten Workshopverfahren der Groth Gruppe weiter unten (2013).

Am 14.8.15 wurde im Berliner Amtsblatt Nr. 33/2015, S. 1749, die öffentliche Auslegung des Entwurfs vom 19.08.2015 des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 1-67VE für die Grundstücke Lehrter Str. 23, 25, 26A-B und 27-30 (teilweise) offiziell angekündigt. Die Auslegung fand im Zeitraum vom 24. August bis einschließlich zum 25. September 2015 statt.

Der B-Plan 1-67 VE hat mit der Veröffentlichung der Verordnung zur Festsetzung des Plans durch das BA Mitte im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin vom 19. Mai 2016 am 20. Mai 2016 Rechtskraft erlangt.

Nach bauvorbereitenden Aushubarbeiten ist die Baustelle jetzt voll in Arbeit mit allen Belastungen, die das für die Anwohner*innen bringt. Die Vermarktung der teuren Eigentumswohnungen startete am 13. Mai unter dem Label „mittenmang„.

Folgende Dokumente (neueste oben) können heruntergeladen werden:

  • Bei der Grundsteinlegung für das Bauprojekt am 22. Juni 2016 hat der „Verein für eine billige Prachtstraße“ diesen ironischen Kommentar verteilt.
  • Bei der Betroffenenratssitzung am 7.6.2016 konnten Anwohner*innen ihre Beschwerden über Baulärm, Staub und Erschütterungen beim zuständigen Mitarbeiter der Senatsverwaltung anbringen. Es wurde vereinbart aktuelle Informationen zum Baugeschehen und verantwortliche Kontakte hier und im Fenster des B-Ladens zu veröffentlichen. Da diese allerdings meist sehr kurzfristig kamen, so dass wir mit Öffnungszeiten von 2 Nachmitagen die Woche das nicht gewährleisten können, wurden die Baufirmen gebeten, die Anwohnerinformationen selbst aufzuhängen. Hier die Kontaktdaten für Beschwerden!
  • Das Bezirksamt Mitte hat am 9.2.2016 die Vorlage zur Beschlussfassung (Drucksache 2578/IV) zur Entscheidung über den Entwurf der Rechtsverordnung zur Festsetzung des vorhaben-bezogenen Bebauungsplanes 1-67VE (Lehrter Straße Mittelbereich) beschlossen. Dazu gehören neben dem Entwurf der Rechtsverordnung, die nochmals angepassten (Änderungen vom 2.2.2016) zum Entwurf des Bebauungsplans, die den Bezirksverordneten zur Beschlussfassung in der BVV am 18.2.2016 vorliegen. Das Bezirksamt Mitte hat dazu folgende Unterlagen veröffentlicht:
    Anlage 1: Entwurf der Rechtsverordnung zur Festsetzung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes 1-67VE im Bezirk Mitte, Ortsteil Moabit
    Anlage 2: Auswertung des Ergebnisses der Beteiligung der Behörden gem. § 4 Abs. 2 BauGB
    Anlage 3: Auswertung des Ergebnisses der Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB
    Anlage 4: Auswertung des Ergebnisses der erneuten eingeschränkten Beteiligung der Behörden gem. § 4 a Abs. 3 BauGB i. V. m. § 4 Abs. 2 BauGB
    Anlage 5: Begründung zum Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes 1-67VE inkl. Ergebnis der öffentlichen Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB und Ergebnis der Behördenbeteiligung gem. § 4 Abs. 2 BauGB und Ergebnis der erneuten eingeschränkten Behördenbeteiligung gem. § 4 Abs. 2 BauGB i. V. m. § 4a Abs. 3 BauGB
    Anlage 6: Vorhabenbezogener Bebauungsplan 1-67VE vom 19.08.2015 mit den Änderungsvermerken vom 02.02.2016 für den nördlichen bzw. südichen Abschnitt des Gesamtgebiets
    Anlage 7: Vorhaben- und Erschließungsplan vom 19.08.2015 mit den Änderungsvermerken vom 02.02.2016
    Die Anlage 8 Durchführungsvertrag zum B-Plan wurde nur als Fraktionsexemplar bereitgestellt, sie wurde nicht im Internet veröffentlicht.

  • Bei der Betroffenenratssitzung am 5.1.2016 wurden drei Briefe zu Themen verabschiedet, die mit dem Mittelbereich Lehrter Straße zusammenhängen: an die Wohnungsbauleitstelle zur Kitaplatzberechnung, an die Groth Gruppe und das Büro Lützow 7 zur Freiflächengestaltung und an Grün Berlin zur Planung des bahnbegleitenden Grünzugs.
  • Das Bezirksamt Mitte hat am 8.12.2015 die Bezirksamtsvorlage 1391/2015 über den Bebauungsplanentwurf 1-67VE (Lehrter Straße Mittelbereich) beschlossen (Bekanntmachung der BA Beschlüsse vom 8.12.2015). Dem Beschluss sind Anlagen beigefügt, die u.a. die Auswertungen der öffentlichen und Trägerbeteiligung sowie eine überarbeitete Begründung enthalten: Anlage 1, Auswertung öffentliche Auslegung, 23.11.2015 | Anlage 2, Auswertung Beteiligung Behörden und Träger öffentl. Belange, 23.11.2015 | Anlage 3-1, Karte Teil1, nördlicher Bereich | Anlage 3-2, Karte Teil2, südlicher Bereich | Anlage 3-3, Karte Vorhaben- und Erschließungsplan | Anlage 4-1, NEUE Begründung zum B‑Plan Entwurf, 24.11.2015 | Anlage 4-2, Ergebnis früherer Öffentlichkeitsbeteiligung, 19.12.2013, zu früherem Entwurf | Anlage 4-3, Ergebnis früherer Beteiligung der Behörden und Träger öffentl. Belange 03.08.2015 | Anlage 4-4, identisch mit Anlage 2 (Ergebnis Beteiligung Behörden und Träger öffentl. Belange, 23.11.2015) | Anlage 4-5, identisch mit Anlage 1 (Ergebnis Beteiligung der Öffentlichkeit, 23.11.2015) | Anlage 4-6, Besonnungsstudie, 22.07.2015 | Anlage 4-7, Faunistische Erhebung, Okt. 2010 | Anlage 4-8, Faunistische Erhebung, Karte Fledermäuse, Okt. 2010 | Anlage 4-9, Faunistische Erhebung, Sept. 2014 | Anlage 4-10, Faunistische Erhebung, Karte, August 2014 | Anlage 4-11, Artenschutzbeitrag, Sept. 2014
  • Erste Hinweise zu Einwänden und Anregungen zum B-Plan-Entwurf 1-67 VE
  • Folgende Teile der Unterlagen zum B-Plan-Entwurf 1-67VE vom 19.8.2015 werden vom Bezirksamt während der Auslegungszeit vom 24. August bis einschließlich 25. September 2015 zum Download verfügbar gehalten: Presseanzeige, Bebauungsplan-Entwurf – Blatt 1, Bebauungsplan-Entwurf – Blatt 2, Vorhaben- und Erschließungsplan, Begründung zum Bebauungsplan-Entwurf, Anlage 2 – Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligung 2013, Anlage 3 – Ergebnis Behördenbeteiligung, Anlage 5 – Besonnungsstudie, Anlage 6a – Faunistische Erhebung 2010, Anlage 6b – Karte zur faunistischen Erhebung 2010, Anlage 6c – Faunistische Erhebung 2014, Anlage 6d – Anlage 1 zur faunistischen Erhebung 2014, Anlage 6e – Artenschutzbericht
  • Die Auswertung des Ergebnisses der Beteiligung der Behörden zum Bebauungsplan 1-67VE ist der Vorlage zur Kenntnisnahme an die BVV Mitte zu entnehmen.
  • Informationsveranstaltung von Bezirksamt und Groth Gruppe zum Stand der Planungen für den Mittelbereich Lehrter Straße am 14. Juli 2015, 18-20 Uhr, im Saal der Berliner Stadtmission, Lehrter Straße 68 (Einladung), hier die Präsentationen, die bei der Veranstaltung gezeigt wurden (Präsentation Groth Gruppe, und Präsentation Sauerbruch Hutton). Bei der Veranstaltung hat der Verein für eine Billige Prachtstraße – Lehrter Straße dieses Flugblatt verteilt.
  • Laut Bezirksamts-Beschluss vom 19.5.2015 soll die Kita für 80 Kinder, die die Groth Gruppe im Zusammenhang mit ihrem Neubauvorhaben errichten muss, neben dem Hallenbad im Fritz-Schloß-Park gebaut werden (BA-Vorlage 1169, Anlage 1 und 2). Über diese Pläne hat der Betroffenenrat Lehrter Straße in seiner Juni-Sitzung gesprochen und hat im Juli ein Schreiben verabschiedet, das dazu aufruft, die Kita nahe bei den Wohnungen zu bauen und auf dem Grundstück am Park eine weitere Kita vorzusehen, da bereits jetzt viele Kitaplätze in Moabit fehlen. Die Antwort des Bezirksamts ist teilweise im September-Protokoll dokumentiert (auf Seite 3).
  • Angesichts der rasant zunehmenden Verdrängung von Moabiter Mieterinnen und Mietern durch Modernisierung, Umwandlung, Mieterhöhungen etc. hat der Betroffenenrat Lehrter Straße beim Neubauprojekt der Groth Gruppe im Mittelbereich einen größeren Anteil an Wohnungen (50%) gefordert, die für ansässige Normalverdiener bezahlbar und einen Anteil von 30%, die für Transferempfänger leistbar sein sollen (Brief an die Senatsverwaltung).
  • Bei der Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Die soziale Mischung im Berliner Neubau und Bestand: schaffen und erhalten!“ hat der Betroffenenrat Lehrter Straße zur Sozialen Mischung im Neubauprojekt „Mittelbereich Lehrter Straße“ an zwei der eingeladenen Referenten, Henrik Thomsen, Geschäftsführer Projektentwicklung der Groth Gruppe, und Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt einen offenen Brief übergeben und vorgestellt.
  • Die SPD hat in der BVV nach dem städtebaulichen Vertrag gefragt (Drs. 1397/IV, die sich auf den Beschluss der BVV, s.o. Drs. 1152/IV bezieht). Hier ist die Antwort, der ein Schreiben von Stadtrat Spallek beigefügt ist, das Groth bittet zu prüfen, „ob Sie bereit wären, innerhalb des Kontingents geförderter Wohnungen einen Anteil Wohungen für Empfänger von Hartz-IV-Zuwendungen bereitzustellen.“
  • Bezirksamts-Beschlussvorlage und Vorlage zur Kenntnisnahme an die BVV, beschlossen am 15.4.2014, zur Änderung des Geltungsbereichs des Bebauungsplans, Ergebnisse der erneuten (30.4. -30.5.2012) Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange, der Beteiligung der Öffentlichkeit, Neueinleitung des Verfahrens zur Aufstellung des B-Planes, Durchführung der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, Entwurf des B-Plans (Stand 4.3.2014) als Vorbereitung der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffenlicher Belange zum neuen B-Plan-Verfahren 1-67
  • Offener Brief des Betroffenenrats an Stadtrat Spallek zum Anteil bezahlbarer (nach WAV) Wohnungen im Mittelbereich Lehrter Straße
  • Schlussbericht“ zur Drs. 1152/IV der BVV zum städtebauligen Vertrag für den Mittelbereich der Lehrter Straße
  • Forderungen des Betroffenenrats zur Bebauung des Mittelbereichs
  • Öffentliche Informationsveranstaltung zur städtebaulichen Entwicklung des Mittelbereichs am 10. Februar um 18 Uhr im Saal der Berliner Stadtmission, Lehrter Straße 68 (Einladung), hier die Präsentationen, die bei der Veranstaltung vorgestellt wurden (Präsentation Groth-Gruppe und Präsentation Sauerbruch Hutton)
  • Beim Stadtentwicklungsausschuss am 29. 1.14 wurde ein Antrag zum städtebaulichen Vertrag für den Mittelbereich der Lehrter Straße besprochen (Drs. 1152/IV). Die inhaltliche Ergänzung ist einstimmig von den Bezirksverordneten verabschiedet worden (hier im Wortlaut).
  • Präsentation der Groth Gruppe beim Stadtentwicklungsausschuss Mitte am 30. Oktober 2013
  • Große Anfrage in der BVV zum Wohnungsbau in der Lehrter Straße (für die Antwort auf „GA_1076_IV“ klicken)
  • Schreiben des Betroffenenrats an Baustadtrat Spallek „bezahlbaren Wohnraum in der Lehrter Straße bauen!“ (Okt. 2013)
  • Änderung des Geltungsbereiches des B-Plans 1-67 (Mittelbereich) und Aufstellung eines B-Plans 1-91B (Lehrter Straße 6-22), laut Vorlage zur Kenntnisnahme in der BVV Mitte
  • Bericht über die Entscheidung für den Städtebau bei der Betroffenenrats-Sitzung am 2.7.13
  • Bei der Betroffenenrats-Sitzung am 3.6.13 wurde über das Workshopverfahren berichtet, am Ende sollte der Film von Mathew Rose und Ursel Sieber „Klaus Groth. Der Baulöwe – Die Stadt – Der Filz“ von 2001 gezeigt werden, was aber aufgrund dieses Schreibens von Klaus Groth abgesagt wurde.

Das neue Workshopverfahren der Groth-Gruppe mit 8 Architekturbüros wurde am 18. März 2013 gestartet. Als zusätzliches  Büro auf Wunsch des Betroffenenrats Lehrter Straße hat die Groth-Gruppe Benjamin Pfefferkorn und Nedelykov Moreira Architekten eingeladen. Herzlichen Dank! Beim Vorgespräch mit den Architekten und Anwohner/innen am 22.3. 13 wurden diese Prioritäten festgelegt. Der 1. Entwurf wurde am 8.4. kontrovers diskutiert. Ein 2. Treffen fand am 13.4. statt und noch eins am 15.5.13.
Die erste Entscheidungsrunde im Workshopverfahren zum Städtebau fand am 18.4. statt. Das Entscheidungsgremium hatte sich für einen Entwurf mit relativ hohen freistehenden Häusern entschieden, der laut Bezirksamt aus Gründen des Schallschutzes nicht umgesetzt werden kann, weil der Entwurf der „Lärmminderungsplanung“ des Senats widersprichtAm 30.5. wurde ein vom Entscheidungsgremium erarbeiteter lärmtechnischer Rahmenplan mit den Fachberatern erörtert und anschließend den Architektenbüros vorgelegt, die zwei Wochen Zeit hatten ihre städtebaulichen Entwürfe entsprechend zu überarbeiten. Am 27.6.13 fand die Entscheidungsrunde für den Städtebau statt. Die Entwürfe (in Kleinformat) waren im B-Laden ausgestellt.

SOS-Kinderdorf, Neubau Lehrter Straße 66 / Ecke Seydlitzstraße

Am 27. August 2013 stellten die Architekten ludloff + ludloff, die den Wettbewerb für dieses Gebäude gewonnen haben, im SOS-Kinderdorf in der Waldstraße den Entwurf für das neue Eckgebäude einigen interessierten Anwohnern vor. Bei der Betroffenenratssitzung am 3. September wurde darüber berichtet. Der Bauantrag soll Anfang 2014 gestellt werden, Baubeginn Mitte 2014 und Fertigstellung im Spätherbst 2015 geplant. Folgende Dokumente können heruntergeladen werden:

B-Plan 1-91B – Lehrter Straße 6-22 – Bauvorhaben Lehrter 17

Im Herbst 2013 wurde die frühzeitige Bürgerbeteiligung zu diesem B-Plan durchgeführt, im April 2014 folgte die öffentliche Auslegung (siehe MoabitOnline-Artikel). Es wird ein Mischgebiet festgesetzt, wo bisher beschränktes Arbeitsgebiet galt und damit die bestehende Wohnnutzung seit mehr als 100 Jahren „illegal“. Der Bezirksamts-Beschluss zur Vorlage für die BVV ist am 15. Juli 2014 veröffentlicht worden. Dort sind alle Einwendungen und ihre Abwägung durch die Verwaltung nachzulesen. Er wurde am 18. Dezember von der BVV als Rechtsverordnung festgesetzt, allerdings von der Rechtsprüfung des Senats beanstandet und deshalb nicht festgesetzt.

Folgende Dokumente können heruntergeladen werden:

Klara-Franke-Spielplatz und Gelände dahinter

Im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs und des Bebauungplan-Verfahrens für den Mittelbereich Ostseite der Lehrter Straße (s. unten Planzeichnung) wurde auch der Klara-Franke-Spielplatz und das Gelände dahinter (ehemalige Schleicherfabrik) in die Planung einbezogen. Der geplante von Süden kommende Grünzug entlang der Bahnstrecke soll über eine öffentliche Grün- und Freifläche an die Lehrter Straße angebunden werden. Der Spielplatz ist umgestaltet worden, zum Glück mit Erhalt bzw. Neubau einer Wasserpumpe. Die Kulturfabrik soll einen neuen Zugang bekommen. Ein gemeinschaftlich genutzer Garten ist entstanden. Alle interessierten Anwohnerinnen und Anwohner, Eltern und zukünftigen Nutzer des Geländes waren im November 2010 zur zweiten Beteiligungsrunde eingeladen. Im Herbst 2011 wird der notwendige Bodenaustausch vorgenommen, zugeschüttete Fundamente abgeräumt und die Mauer zur Bahn erneuert sowie ein Zaun gebaut. In der zweiten Herbstferienwoche hat eine Kinderbeteiligung für den Umbau des Spielplatzes stattgefunden. Mit dem Bau des Spielplatzes wurde im August 2012 begonnen (Pressemitteilung Bezirk Mitte). Spielplatz und Freifläche wurden am 14.6.13 eröffnet (Flyer und Pressemitteilung zur Eröffnung, sowie der Bericht auf der Stadtumbau Seite).

Folgende Dokumente können heruntergeladen werden:

  • Kleine Anfrage zur Nutzung des Platzes neben dem Klara-Franke-Spielplatz (KA 1078/IV) mit Antwort.
  • Der asphaltierte Platz der Freifläche kann für Nachbarschaftsfeste genutzt werden, es darf nur nichts darauf verkauft werden, versicherte das Straßen- und Grünflächenamt auf Nachfrage kurz vor der Betroffenenratssitzung am 3. Februar 2015. Ein Schreiben des Baustadtrats Spallek, das den Betroffenenrat danach erreichte, brachte wieder neue Unsicherheit.
  • Brief des Betroffenenrats zur Änderung des Geltungsbereichs B-Plan 1-67, aus dem Spielplatz und Grünfläche herausgenommen werden soll  (November 2014)
  • Ausführungsplan vom 01.10.2012 (wurde auf der Betroffenenratssitzung am 2.10.2012 vorgestellt)
  • Dokumentation (2,3 MB) der Kinderbeteiligung für die Spielplatzumgestaltung (Oktober 2011)
  • Informationen auf der Webseite des Stadtumbau Berlin (Baukosten, Beräumung, Verantwortliche) mit Fotos und Plänen
  • Übersichtsplan zu den Bauarbeiten, die voraussichtlich in der 37. KW 2011 beginnen
  • MoabitOnline-Artikel (Dezember 2010) mit Aktualisierungen
  • 2. Beteiligungsrunde am 23.11.2010, Einladung und Protokoll sowie Präsentationsfolien
  • 1. Beteiligungsrunde am 28.10.2010, Einladung und Protokoll

Fritz-Schloß-Park und Poststadion

Mit Geldern aus dem Programm Stadtumbau West (SUW) werden Fritz-Schloß-Park und Poststadion aufgewertet, wobei im Poststadion auch Investitionsmittel aus der Sportanlagensanierung eingesetzt werden. Mittlerweile wird das ganze Gelände vom Bezirksamt und Planern nur noch „Sportpark Poststadion“ genannt, was uns gar nicht gefällt. Der Betroffenenrat Lehrter Straße und viele Anwohner haben ihre Ideen und Forderungen (PDF) mal mit mehr mal mit weniger Erfolg eingebracht. Dazu kommen Abriss- und Neubaupläne an der Rathenower Straße (ehem. Jugendamtsstandort), dazu siehe Links unten bei MoabitOnline-Artikeln. Folgende Dokumente (neueste oben) können heruntergeladen werden:

  • Von August bis Dezember 2015 soll das Sportbüro e.V. einen Vorschlag für eine effektive Dachorganisation im Rahmen des Projekts „Planet Poststadion“ erarbeiten.
  • Seit Januar 2015 ist die Stelle zur Koordination Betreiberkonzept SportPark Poststadion ausgelaufen, neue Ausschreibung im Sommer 2015 (Info Webseite). Auf der Seite der Senatsverwaltung ist eine Zusammenfassung der Arbeit veröffentlicht (Dokumentation Entwicklung eines Betreiberkonzepts für den SportPark Poststadion, Stand März 2015).
  • Vorplatz des Tribünengebäudes wird umgestaltet, Bericht bei der Betroffenenrats-Sitzung im Oktober 2014 (Plan, 2,3MB / Beschreibung der Baumaßnahme)
  • Baubeginn ehemaliger Werferplatz (Pressemitteilung Bezirk) (März 2014)
  • Baubeginn des Kletterpfades und Südplateau (Pressemitteilung Bezirk), soll im Juni 2014 fertig sein (Nov. 2013). Dafür mussten noch mal 10 Bäume gefällt werden (Pressemitteilung Bezirk)
  • Schreiben des Betroffenenrats an die BIMA „Weg zwischen Lehrter Straße 63 und 64 öffnen!“ (Okt. 2013)
  • Entwurf für die Umgestaltung des Südhügels im Fritz-Schloß-Park (März 2013)
  • neuer Flyer über SUW Projekte im Poststadion Ende 2012 erschienen.
  • Die Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins darf weitergebaut werden. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Berlin in einer Pressemitteilung vom 6.7.2012 bekannt gegeben.
  • Verwaltungsgericht verfügt Baustopp über die Kletterhalle des DAV im Eilverfahren (Pressemitteilung vom 2.5.2012)
  • Präsentation (pdf, 8,5 MB) der gruppe planwerk beim Sportausschuss der BVV Mitte am 27.3.2012.
  • Mit dem Protokoll vom 24. 11.2011 wurde auch ein sog. Letter of Intent verschickt zur Unterzeichnung der einzelnen Beteiligten. Dazu hat der Betroffenenrat Lehrter Straße diese Stellungnahme verfasst. Die Antwort von Baustadtrat Spallek ist hier zu lesen. Die Befürchtung, dass durch berlinweit organisierte Events ein Betreiberkonzept finanziert werden soll, scheint sich demnach nicht zu bestätigen.
  • Am 24. November 2011 fand ein Workshop zu einem Betreiberkonzept für das Gelände statt. Hier sind Einladung und Protokoll zum Download.
  • Im Mai 2011 hat der Deutsche Alpenverein auf seiner Mitgliederversammlung beschlossen die Gesamtbaukosten für das Kletterzentrum an der Lehrter Straße zu erhöhen. Mittlerweile gibt es eine Webseite, auf der Nachrichten, Architekturbilder und Fotos des Modells der Kletterhalle zu sehen sind. Im Oktober wurde der Mietvertrag mit dem Bezirk unterschrieben, während private Kletterhallenbetreiben klagen.
  • Entwurf für den südlichen Hügel im Fritz-Schloß-Park und 2 Varianten Vorplatz Tribünengebäude, Stand Februar 2011
  • Entwurf für den Vorplatz des Tribünengebäudes ohne Parkplätze, Stand Februar 2011
  • Vorentwurf für die Kletterhalle des DAV, Stand Dezember 2010
  • Plan für den neuen Südeingang mit Kletterhalle, Stand Juni 2010, hier sind auch alle Reihenhäuser an der Seydlitzstraße so dargestellt sind, wie sie gebaut werden sollen.
  • Protokoll vom Kiezspaziergang im Fritz-Schloß-Park mit der Landschaftsplanerin, Mai 2010
  • Protokoll der Betroffenenratssitzung Lehrter Straße zum Stand der Planungen im Poststadion, Mai 2010
  • Präsentation (PDF) zur öffentlichen Veranstaltung über SUW am 4.12.08
  • Präsentation für BVV-Stadtentwicklungsausschuss am 4.6.08 , Teil 1 (PDF) Projekte und Finanzierung – Übersicht und Bauprojekte 2008
    Teil 2 (PDF) Vorplanungen und Projekte 2008-09
    Teil 3 (PDF) Vorplanungen 2010-13
  • Präsentation zum Seydlitzbad (PDF) in der Lenkungsrunde des Bezirksamts am 19.9.2007
  • Zwischendurch sah es dann mal so aus, als ob TeBe im Poststadion (PDF) einziehen wollte . Die BVV reagierte mit einer Drucksache (PDF) zur „Sicherung der sportpolitischen Zielvorgaben“

Zur Zukunft für das Poststadion und den Fritz-Schloß-Park wurden mehrere Workshops durchgeführt.

Wem diese ganzen Präsentationen entweder zu groß sind oder wer nicht so viel mit Planungen anfangen kann, der sollte lieber einige aufbereitete informative Artikel von MoabitOnline dazu lesen über:

Kiezklettern für Moabiter Kinder und Jugendliche (Juni 2015)
Halle für Flüchtlinge auf Jugendplatz (Oktober 2014)
Neue kleine Sprotfläche für Jedermann und Jedefrau im Poststadion
 (März 2014)
Fritz-Schloß-Park: Südplateau und Kletterpfad
(November 2013)
Treppen im Fritz-Schloß-Park erneuert
(Juni 2012)
Sport oder Park oder Wo bleibt Fritz Schloß?
(April 2012)
Neue Kletterhalle für das Poststadion
(Oktober 2011) – ergänzt zur Eröffnung im Mai 2013
Politiker/innen gefragt zum Außenbeckern für das Seydlitzbad (September 2011)
Rathenower Straße 16: B-Plan-Entwurf mit „höherwertigem Wohnraum“ (Juli 2011) und Abrisspläne (August 2010)
Bebauungsplan Wellnessbad „balii spa“ (Juni 2011)
FREIBAD-ALARM!! (Juni 2011)
Empört Euch! (April 2011)
Außenbecken für das Hallenbad kurz vor dem Aus? (Februar 2011)
Was wird noch im Poststadion gebaut? (Juni 2010)
Kiezspaziergang im Fritz-Schloß-Park (Mai 2010)
Sondergebiet: Spa und Wellness (November 2009)
Stadtumbauwoche (Oktober 2009)
Amala Spa im Poststadion (Juli 2009)
Weiterbau Döberitzer Grünzug (Juli 2009)
Dach für die Rollschuhbahn (Mai 2009)
Umbau der Spielplätze (Januar 2909)
Bericht über die Veranstaltung am 4.12.2008 zu Bauprojekten (Dez. 2008),
Parkeingang Turmstraße (Nov. 2008)
Döberitzer Grünzug und Kunstrasenplätze (Nov. 2008)
Bauprojeke im Poststadion (Juli 2008)
Sportgeräte an der Joggingstrecke (Juni 2008)

Verkehrsbelastung der Lehrter Straße

Seit der Hauptbahnhof 2006 eröffnet wurde, ist die Lehrter Straße zur Durchgangsstraße geworden. Viele Taxen fahren hier durch, anstatt die Heidestraße als Hauptverkehrsstraße zu nutzen. Schon ganz frühmorgens rollt der Lieferverkehr von der Stadtautobahn nach Mitte durch die Lehrter Straße und reißt viele der Bewohner aus dem Schlaf. Im Berufsverkehr kommt es immer wieder zu Staus. Am schlimmsten aber ist die Missachtung der Tempo 30 Zone. Es gibt auch immer wieder Autofahrer, die den Zebrastreifen vor dem Spielplatz nicht beachten. Gegen diese Gefahren, gegen Lärm und Abgase haben Anwohner die Initiative ergriffen. Über 360 Personen aus allen Häusern beteiligten sich an der Unterschriftensammlung, die am 10. Juni 2009 Ephraim Gothe, dem Stadtrat für Stadtentwicklung übergeben wurde. Die dort vorgeschlagenen Maßnahmen wurden seit dem immer wieder angemahnt. 2010 wurde ein Gutachten erarbeitet, das auf einer Veranstaltung am 21. Juni 2010 zum Thema „Verkehr in der Lehrter Straße“ vorgestellt wurde (s.u. Präsentation).Der Gutachter beurteilte die von der Initiative vorgesschlagenen Maßnahmen (s. w. u.) auf ihre Machbarkeit.Das Protokoll der Veranstaltung ist in der Dokumentenliste zu finden. Ende Oktober 2010 wurde die Verkehrsstudie zur Lehrter Straße auf Datenträger an den Betroffenenrat übergeben und steht hier zum Download zur Verfügung.
Auf der Veranstaltung am 29. Juni 2011 war bekannt gegeben worden, dass mindestens 6 – 7 Querungshilfen (Vorstreckungen mit Einengung der Fahrbahn und gepflasterten Kissen) im Jahr 2012 gebaut werden sollen. Schließlich wurden es nur 5. Die Umsetzung dauerte viel zu lange, erst im Mai 2013 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. Und der Zebrastreifen am sog. Döberitzer Verbindungsweg wurde erst 2015 fertig. Seit Start der Verkehrsinitiative 2008 hat es 7 Jahre gedauert, also tatsächlich schneller als beim ersten Zebrastreifen für die Lehrter, da waren es 12 Jahre!
2015: Es gibt einen zweiten (oder eigentlich schon dritten) Anlauf von Anwohner*innen gegen die Verkehrsbelastung
. Sogar auf dem Zebrastreifen wurde ein Kind angefahren und bekam vom Fahrer 50 Euro in die Hand gedrückt. Treffen am 16.11. um 19 Uhr. Zählprotokoll für Verkehrszählung.

Folgende Dokumente sind herunterzuladen:

Am 19. November 2015 haben Betroffenenratsmitglieder eine Verkehrszählung durchgeführt. Die Ergebnisse sind hier herunterzuladen. Seit 2010 hat sich der Verkehr fast verdoppelt.
Kleine Anfrage in der BVV zur Verkehrsbelastung (KA 1079/IV – auf 2. Antwort klicken – Juli 2015)
Dokumentation
der Aktivitäten für den Zebrastreifen am Döberitzer Grünzug aus den Protokollen des Betroffenenrats (April 2014)
Senatsverwaltung: Liste der Baumaßnahmen 2013 mit Zebrastreifen
An diesen Stellen (Plan) sollen die Querungspunkte gebaut werden und so (Plan) sollen sie aussehen.
Am 11.12.12 wurde eine Fußgängerin auf dem Zebrastreifen angefahren und verletzt (Berl. Zeitung, dpa)
Protokoll
der Veranstaltung zu Stadtplatz, Erschließungsstraßen Mittelbereich, Verkehr und Milieuschutz am 29.6.2011 (Verkehr S. 1/2)
Gutachten
zum Verkehr in der Lehrter Straße
Protokoll der Verkehrsveranstaltung am 21. Juni 2010
Präsentation des Gutachters auf der Verkehrsveranstaltung am 21. Juni 2010
Antwortbrief
von Stadtrat Gothe (5.1.2010) mit Ankündigung einer Zukunftswerkstatt zum Thema Verkehr im Februar 2010, verschoben auf April 2010 und später Juni 2010.
Einladung
zur Betroffenenratssitzung am 3.11.2009, mit der BVG zum Thema: Welche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen möglich sind mit Erhalt des Busses 123 und Protokoll
erneutes Schreiben
an den Stadtrat mit weiteren Vorschlägen zur Verkehrsreduzierung (10.9.2009)
Antwortschreiben des Stadtrates, in dem er im vorletzten Absatz auf das Verkehrsthema eingeht (11.6.2009)
Schreiben zur Übergabe der Unterschriften am 10.6.2009 an Ephraim Gothe,  Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung
Brief an Senat und Bezirk vom 11.9.2008 zur Verkehrsbelastung
Zusammenfassung der Aktivitäten von Verein und Betroffenenrat für Tempo 30 in der Lehrter Straße (1990 bis 2003, Seite 1, Seite 2+3)

Von der Initiative vorgeschlagene Maßnahmen:
Anliegerstraße, Durchfahrtsverbot für LKW, Fahrbahnverengungen an den Einmündungen, angepasste Ampelschaltungen, Aufstellung von Geschwindigkeitsüberwachung, Aufstellung von digitaler Geschwindigkeitsanzeige, mehr Querungsmöglichkeiten / Zebrastreifen, bessere Sichtbarmachung des existierenden Zebrastreifens, mehr Verkehrsüberwachung, Verkehrszählung, die auch den Taxenverkehr berücksichtigt sowie die frühen Morgenstunden … evtl. wäre auch eine Öffnung der Heidestraße von Süden – wenigstens für den Taxiverkehr – zu erwägen.

Artikel von MoabitOnline zum Thema Verkehrsbelastung Lehrter Straße und öffentliche Verkehrsmittel mit Kommentaren:
Zebrastreifen endlich fertig!
Protest gegen und Erklärung der Fahrradständer an den Querungshilfen
Durchgangsverkehr in der Lehrter Str. begrenzen (Dez. 2010) mit der Auswertung der CDU-Umfrage zum Thema Verkehr
Bus 123: Umleitung wegen Bauarbeiten (Juli 2010)
Plötzliche Busumleitung! (Oktober 2009)
Bushaltestellen immer noch „Außer Betrieb“ (Februar 2009)
Lageplan der Kreuzung Lehrter / Perleberger / Ellen-Epstein-Straße mit Lagergebäude SelfStorage
Aktionen gegen Verkehrsbelastung der Lehrter Straße (November 2008)

Rathenower Straße 16

Bezirksamtsbeschluss zu Umbau, Abriss, Neubau vom 23.6.2015 (BA-Vorlage 1221/2015)

Pläne der Berliner Stadtmission

Anbau an das Jugendgästehaus (Februar 2013)
Eröffnung
des neuen Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung am Nordbahnhof (März 2013).
MoabitOnline
zu den Plänen der Berliner Stadtmission:
Nun ist das ganze Vorhaben wie eine Seifenblase geplatzt. Lief die Entmietung zu langsam? Das evangelische Zentrum wird jetzt am Nordbahnhof gebaut. Doch der Schaden ist da: die Seniorinnen und Senioren wurden zum größeren Teil bereits entmietet.
Diakonie-Bauvorhaben abgesagt (November 2010)
Senioren müssen umziehen! (Februar 2010)
Abriss und Neubau bei der Stadtmission (Oktober 2008)
Stadtmission: Weiterhin alles offen (September 2008)S

S-Bahn S 21

Nachdem bereits mehr als ein Jahr am Europaplatz an der S 21 gebaut wird, wandert die Baustelle jetzt über die Minna-Cauer-Straße. Die Fußwege zum Hauptbahnhof und zur Heidestraße sind durch Bauzäune für mindestens 5 Jahre abgesperrt. Es konnte nicht gelingen, hier eine Verbesserung zu erreichen, auch aus Sicherheitsgründen, denn die Baugrube geht da komplett durch, wie dieser Plan zeigt. An der Perleberger Brücke wird bald mit dem Bau begonnen. Die DB Projektbau berichtete bei der Betroffenenratssitzung am 4.9.2012 (Protokoll s. unten). Infomaterialien sind am 8.10. erschienen (s. unten). Der Bahnhof an der Perleberger Brücke wird allerdings erst zu einem viel späteren Zeitpunkt verwirklicht werden.

Folgende Dokumente können heruntergeladen werden:
Informationstafeln (Achtung: 4,6 MB) und Flyer zur S 21
MoabitOnline-Artikel zur Baustelle S-Bahn S21 (Oktober 2012/Update Dezember 2014)
Protokoll der Betroffenenratssitzung (September 2012)
MoabitOnline Artikel „Schleichwege abgesperrt!“ (Mai 2012)
Plan S 21 Senatsverwaltung, Fragen und Antworten und Wikipedia-Artikel zur S 21, der von der Projektleitung ausdrücklich gelobt wurde.

Humboldthafen

Der Humboldthafen ist eine historische Hafenanlage, die auf Peter Josef Lenné und Karl Friedrich Schinkel zurückgeht in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Die Kaimauer steht unter Denkmalschutz. Die Grundstücke rund um den Hafen gehören dem Land Berlin. Sie sollen bebaut werden. Der Betroffenenrat Lehrter Straße und der Verein für eine billige Prachtstraße setzen sich dafür ein wenigstens den nördlichen Hafenplatz, auf dem im Sommer 2008 das Sandskulpturenfestival stattfand, von Bebauung freizuhalten. Qualitätsvolle Freiflächen wünschen wir uns an dieser Stelle. Wir hatten 2007 einen Wettbewerb ausgeschrieben und zwei symbolische Preise vergeben.

Folgende Dokumente können heruntergeladen werden:

Heidestraße

Zwischen der Bahntrasse und dem Spandauer Schifffahrtskanal soll auf 40 Hektar die sog. „Europacity“ – ein völlig neues Stadtviertel mit Wohnungen, Gewerbe, Büros, einem neuen Hafenbecken, einer Promenade am Kanal, einem grünen Boulevard Heidestraße und dem Kunst-Campus entstehen. Aus finaziellen Gründen wurde das Hafenbecken gestrichen, statt dessen soll ein Platz angelegt werden (Visualisierung).
Den Anschluss an den Wedding soll dann der neue Pharma-Campus von Bayer Pharma AG machen, der sich zum Nordhafen hin „öffnen“ will und für den ein Wohnhaus abgerissen wird. Diese Planungen sind allerdings von Bayer im Sommer 2011 auf die lange Bank geschoben worden, was sie nicht hindert das Wohnhaus trotzdem abzureißen. Der B-Plan 1-47VE hat seit November 2014 Gesetzeskraft, die Straße „Am Nordhafen“ wird aufgehoben und die Parkanlage auf Kosten von Bayer umgestaltet. (Über den Total-Tower wird unten bei „Rund um den Hauptbahnhof“ berichtet). Bei der ersten B-Plan-Auslegung hat sich der Betroffenenrat Lehrter Straße für eine breitere Promenade am Wasser eingestzt.

Folgende Dokumente können heruntergeladen werden:

MoabitOnline über…
öffentliche Auslegung des B-Plan 1-62b (Heidestraße Ost) (Februar 2015)
Architekturwettbewerbe entschieden für 50hertz, Edel AG, Eigentumswhg. Groth-Gruppe (Februar/März 2013)
öffentliche Auslegung B-Plan 1-62b – Heidestraße Ost mit Wettbewerbssiegern für das Baufeld südlich des neuen Stadthafens (mit Nachträgen zur Europacity)
öffentliche Auslegung B-Plan 1-63 für die verbreiterte Heidestraße (16.1.-16.2.2012)
Erneute Auslegung B-Plan 1-47 BayerPharma (9.1.-10.2.2012) und Stellungnahme des Betroffenenrats Lehrter Straße
Erster Neubau Kunstcampus (Oktober 2011): Wettbewerbsergebnis für das Bürogebäude von Ernst Basler + Partner (früher Mitte Meer)
Freiraumgestaltung Nordhafen und Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal (Mai 2011)
Heidestraße: Bebauungspläne liegen aus (Juni 2010)
Instant-Kiez, Vorschlag von Architekturstudenten zur Zwischennutzung  (Mai 2010)
Standortneugestaltung Bayer Schering Pharma (März 2010) mit Aktualisierung (Februar 2011), die Straße am Nordhafen soll an Bayer verkauft und bebaut werden, das Flurstück 370 (Grünfläche am Nordhafen) wird in den Geltungsbereich des B-Plans hineingenommen und soll mit dem landschaftplanerischen Wettbewerb für die Europacity beplant werden.
Vorstellung im Stadtentwicklungsausschuss
den Planungsprozess
Was ist und was wird? Diskussion über Aufwertungsprozesse
und die ersten Gedanken zur Umgestaltung
Auch zum Kunst-Campus kann man bei MoabitOnline nachlesen

Rund um den Hauptbahnhof

sind jede Menge Hotels und Bürogebäude geplant, die Hotels schon fast alle eröffnet. Südlich des Bahnhofs im sog. Lehrter Stadtquartier (Anmerkung: mittlerweile wird auch dieses Gebiet unter Europacity von der CA Immo vermarktet) sind das Meininger, das Inter-City und das Steigenberger-Hotel fertiggestellt, ansonsten gab es noch Pläne für ein Sheraton-Hotel mit Kongresszentrum an der Invalidenstraße, die wieder in der Versenkung verschwunden sind (B-Plan II 201a). Außerdem ist ein Bürogebäude, das Kennedy-Haus, im Bau und auch das letzte Baufeld an die Becken GmbH verkauft, die dort bis 2016 das Bertha-Berlin errichten wollen. Auf der nördlichen Seite der Invalidenstraße ist der 69 Meter hoche Turm der Deutschlandzentrale des Mineralölkonzerns Total weithin sichtbar. Daneben wird eine nichtbebaubare Restfläche zwischen Invalidenstraße und Minna-Cauer-Straße von den Planern in einen interessanten „urbanen Platz“ umgedeutet. An der Invalidenstraße / Ecke Heidestraße (gegenüber Sozialgericht) sind zwei weitere Hotels im Bau (Pressemitteilung Fassadenwettbewerb). Direkt an der Ecke Lehrter Straße steht das Motel One.

Information zum B-Plan II 201 c mit dem Total-Tower von der Senatsverwaltung, hier ist das städtebauliche Konzept interessant, das die verengte Weiterführung des Döberitzer Grünzugs zeigt.

Folgende Artikel sind bei MoabitOnline  zu finden:
Straßenbahn erreicht Moabit (Dezember 2014)
Eine neue Straße kriegt einen Namen: Jean Monnet (Oktober 2012)
Vivico baut für Steigenberger (Februar 2011) mit Nachträgen zu den vier Baublöcken südlich des Hauptbahnhofs
Mieter machen mobil gegen nächtliche Lärmbelästigung (Oktober 2010)
A & O – Hoteleröffnung auf der Baustelle (Juni 2010)
Neugestaltung des Washingtonplatzes (April 2010)
Sheraton Hotel und Total Tower B-Plan (März 2010)
Motel One (Dezember 2009)
Total Tower (November 2009, mit Nachtrag zur Eröffnung und Monnet 4
Meininger Hotel
(Januar 2009)

Dieser Teil bleibt wohl noch einige Jahrzehnte in Arbeit…..